If I ever die of a heart attack, I hope it will be from playing my stereo too loud.

Sunday, 22 July 2007

How are things on the Westcoast?

An der Eastcoast - in New York nämlich - sind die Dinge zur Zeit ganz gut. Das neue Interpol Album "Our Love To Admire" hinterlässt zumindest diesen Eindruck. Allerdings hatte ich wie so oft wenig Motivation es mir anzuhören bis ich die Single "The Heinrich Maneuver" zufällig im Radio gehört hab (übrigens bei "Plan B" auf EinsLive, zur Zeit wohl mit großem Abstand das Beste, was man im Radio zu hören kriegt), die mich auf Anhieb umgehauen hat. Das Video dazu ist ebenso brillant wie der Song selbst und bietet Unmengen an Interpretationsfreiraum. Es ist quasi so eine Art "Ah-ich-weiß-worum-es-geht" und mit der nächsten Kameraeinstellung "Oh-doch-nicht" Ding.

Der komische Titel bezieht sich im Übrigen auf den Gitarristen Daniel Kessler, dessen Spitzname "Heinrich" ist. Und da er beim Spielen wohl immer recht merkwürdige Verrenkungen macht, heißt das ganze Ding "The Heinrich Maneuver".

Feuer Frei:

Monday, 9 July 2007

Russische Kreise aus Windy City

Zugegeben, Russian Circles ist schon ein eigenartiger Name, den sich das Trio aus Chicago verpasst hat. Aber genau der hat mich neugierig auf die Musik werden lassen. Ein Vergleich mit Pelican liegt nicht nur deshalb nahe, weil beide Bands aus der gleichen Stadt kommen, sondern sich auch musikalisch etwas ähneln. Russian Circles gehen nur hier und da etwas sanfter und sphärischer zu werke. Bemerkenswert finde ich es, dass die Musik tatsächlich nur von 3 Leuten gemacht wird und trotzdem solche gewaltigen Soundflächen erzeugt. Ein kleines Beispiel, viel Spaß damit: