If I ever die of a heart attack, I hope it will be from playing my stereo too loud.

Sunday, 27 May 2007

Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, 26.05.07 Köln

Für diejenigen, die keine Ahnung haben was es damit auf sich hat, erkläre ich hier noch kurz den Modus. Unheimlich viele Bands haben sich im Internet für diese Tour angemeldet und User konnten für ihren Favoriten abstimmen. Ich weiß nicht genau wie viele Bands insgesamt gewonnen haben und auf einer großen Bühne stehen durften, für Köln waren es drei, die die Möglichkeit hatten vor Maximo Park in der Live Music Hall zu spielen. Die Gewinner des gestrigen Abends, die ebenfalls vom Publikum gekürt wurden, spielen im Juli auf dem Melt Festival.

Wir kamen also mit geschätzten 60 Leuten gegen 18 Uhr, also eine Stunde vor Einlass, vor der Live Music Hall an und sahen eine Schlange, die ungefähr bis zum Ende der Straße ging. Glücklicherweise mussten wir uns allerdings nicht hinten anstellen und kamen dann recht flott auf das Gelände, auf dem sich einige Kameraleute befanden und jede spektakuläre Szene (Vor allem die "Moondock!" und "R-E asozial!"- Rufe) einfingen.

Mit einiger Verspätung ging es dann um ca. 20.30 los und die Moderatorin für den Wettbewerb kam auf die Bühne, die keine geringere als Anastasia von MTV war. Es sorgte bei mir und vermutlich bei einigen anderen schon für leichtes Schmunzeln als diese mit dem Satz "Sie hat das Musikfernsehen revolutioniert [..]" angekündigt wurde. Natürlich folgten die obligatorischen "Ausziehen!" Rufe, die immer noch für Spaß sorgen und zumindest gehaltvoller sind als Anastasias Anmoderationen, die in zwei Sätzen mindestens 20 Mal das Wort "cool" enthalten.

Es ging also los mit The Spoilt. Eine Band aus Köln-Bonn, deren Mitglieder zwischen 16 und 17 sind und die Musik machen, die ich überhaupt nicht ausstehen kann. Zugegeben, die Fähigkeiten an ihren Instrumenten waren wirklich überragend, vor allem dafür, dass es so eine Junge Band war. Aber die Songs waren, bis auf wenige Momente, zu poliert, zu künstlich. Das, was sie gemacht haben, haben sie auf jeden Fall sehr gut gemacht. Mir persönlich hat es einfach nicht gefallen.

Als nächstes kamen dann also Trailer Park und es dürfte eigentlich jeder in der Live Music Hall gemerkt haben, dass da eine wilde Meute aus Recklinghausen mitgereist ist. Die Jungs hoben mit ihrem schönen (brit-)rockigen Sound die Stimmung um geschätzte 150% und konnten auch viele neutrale Zuschauer für sich gewinnen. Nachdem ich Trailer Park hier gesehen hatte, dachte ich, dass es gute Musik ist, die ich mir auch sicher öfter live angucken würde, aber wohl eher nicht zu hause hören. Das müsste ich vielleicht nach dem gestrigen Abend noch einmal überdenken, da einige Songs mich ganz schön mitgerissen haben obwohl ich nicht wirklich Fan dieser Musikrichtung bin. Klasse Show!

Anschließend wurde eine Band angekündigt, die als Einflüsse unter anderem The Cure oder Joy Division angegeben hatten. Ich war sofort ganz ohr und wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Leash, so hießen die Berliner, haben mich mit ihrem Sound ganz einfach umgehauen! Irgendwo zwischen Muse, Depeche Mode und den eben genannten Bands pendelte sich der Sound von Leash ein. Man muss natürlich dazu sagen, dass das Trio schon einige Jahre mehr auf dem Buckel haben dürfte als die andere Bewerber. Nichtsdestotrotz machen die Hauptstädtler wundervolle Musik, die auch live absolut was taugt! Obwohl ich bei der Abstimmung alles für die Jungs von Trailer Park gegeben hab, muss ich dennoch zugeben, dass Leash ein verdienter Sieger waren. Hätten Trailer Park als letzte gespielt, wäre es durchaus möglich gewesen, dass das Ergebnis genau anders herum ausgefallen wäre. Ich bin mir jedoch sicher, dass sie an dem Abend einige Leute überzeugt haben und einige Fans gewonnen haben.

Der Rest des Abend ist schnell erzählt. Ian Decker hat sich während des Wettbewerbs selber disqualifiziert indem er behauptete, dass zwei Emo-Bands und eine Punk-Band auf der Bühne gestanden hätten. Welche Band emo und welche punk war, hat er uns leider verschwiegen. Die Konsequenz war, dass ich lieber draussen im Regen stand anstatt seine Musik zu hören.

Von Maximo Park kannte ich relativ wenige Songs. Allerdings muss ich sagen, dass das was ich gesehen habe, recht gut war. Einige gute Songs waren dabei, die ich mir zu hause dann prompt auch angehört habe. Die Show war sicherlich auch ausgezeichnet wenn man diese Art von Musik gerne hört. Maximo Park haben mich nicht vom Hocker gehauen aber ich könnte mir vorstellen ab und zu das eine oder andere Lied zu hören.


Hier gibt es noch die MySpace-Adressen der drei Bands von gestern:

The Spoilt

Trailer Park

Leash

Friday, 25 May 2007

Abgefahrene Zufälle und Zero Mentality

"Manchmal gibt's Sachen, die gibt's gar nicht!" Eigentlich eine ziemlich abgedroschene Floskel, aber anscheinend treffen solche auch mal zu. Ich glaube, dass ich behaupten kann gerade in so einer Situation gewesen zu sein. Damit der Eintrag auch schön lang ist und der Hintergrund und das Kuriose viel deutlicher werden, hole ich ganz weit aus.

Vor einigen Wochen spielten The Heartbreak Motel - übrigens eine vorzügliche Band - aus Recklinghausen eine Show ganz in der Nähe. Da das leider nicht so oft passiert, hat es mich umso mehr geärgert, dass ich es nicht geschafft habe da zu sein. Jedenfalls waren an diesem Abend andere als "Headliner" gesetzt. Zero Mentality. Eine Band, die mir zu dem Zeitpunkt null (sic!) gesagt hat. Dass Zero Mentality wohl eine einflussreiche Band sind, war das einzige was ich aus dem ganzen Rummel schließen konnte.

So beschloss ich eines Abends im Moondock Alan vom Heartbreak Motel anzusprechen und zu fragen wer diese Band denn eigentlich ist. Wie es sich herausstellte, sind die beiden Bands gut befreundet und Alan legte mir das neue ZM Album ans Herz. Am nächsten Tag klicke ich mich also zur Zero Mentality Myspace-Seite durch um zu hören was die Jungs denn so machen. Im ersten Moment dachte ich, dass es eigentlich eher nicht mein Fall wäre. Aber nach einigen Durchgängen war ich mir auf einmal nicht mehr sicher ob ich es nun mag oder nicht.

Nachdem Alan mir an einem anderen Abend im Moondock noch mehr erzählt hatte, wollte ich mich selber nochmal überzeugen und habe mir den Song "Alone Again" wieder angehört. Auf einmal erschien dieser mir in einem ganz anderen Licht und ich musste täglich mehrmals auf die Myspace Seite surfe um mir das Lied anzuhören. Da das aber kein Zustand sein kann, kam ich gestern Nacht auf die Idee bei Amazon vorbeizuschauen und mir "Invite Your Soul" zu bestellen. Gedacht, getan. Irgendwann zwischen dem 29. und dem 31. sollte das Album, zusammen mit ein Paar Büchern, ankommen.

Ich weiß nicht ob es nötig ist extra zu erwähnen, dass jetzt die Stelle kommt an der alles völlig verrückt wird. Gerade laufe ich, mit dem Abiturzeugnis in der Hand, am überfüllten Marktplatz vorbei, zück schon meinen Schlüssel und schau noch einmal kurz nach links, wo auf der Straße ein gelber Van steht. Daneben ein Typ mit freiem Oberkörper, auf dem einige Tattoos zu sehen sind, und einer Zigarette in der Hand. Ich gebe zu, dass er sich von den Rentner und Marktleuten deutlich abgehoben hat und mir auffiel. Außerdem ist ein knallgelber Van schon ein ziemlicher Blickfang.

Aber bis zu dem Zeitpunkt denke ich mir immer noch nichts dabei. So lange, bis der Kerl auf mich zeigt und sowas ruft wie "Ich hab was für dich!" Da wird mir die ganze Sache suspekt. Wahrscheinlich auch aus dem Grund, weil ich ihn noch nie in meinem Leben gesehen habe. Ich gehe also auf den Van zu und sehe auf jeder Seite einen "Zeromentality.com" Schriftzug. Darauf stelle ich mich völlig verwirrt an den Van und sehe wie der Kerl zwischen den Sitzen rumkramt, sich umdreht und mir "Invite Your Soul" in die Hand drückt. Weil ich "ein cooles T-Shirt" an hätte (Ein Slipknot shirt übrigens. Ja ja, ich hör schon die Buh-Rufe...). Wie sich also herausstellt, steht zufällig der Drummer der Band Zero Mentality vor mir und ich stammel vor mich hin, dass das Alles viel zu krass sei, da ich mir das Album heute Nacht bestellt hätte und kann einfach nicht glauben was das für ein riesiger Zufall ist.

Natürlich bereitet Amazon mein Paket schon für den Versand vor und ich kann nichts mehr ändern. Also werde ich wohl bald stolzer Besitzer zweier "Invite Your Soul" Scheiben. Falls irgendwer Interesse hat, kann der- oder diejenige sich bei mir melden. Das Album ist verdammt gut und ein Kauf lohnt sich, zumal ich auch sicher nicht den vollen Preis dafür haben möchte!

Wednesday, 9 May 2007

Da ich im Moment irgendwie nichts habe, worüber ich schreiben könnte, dachte ich mir, dass ich euch jetzt visuell zusetze. Mit beeindruckenden Videos (und Songs!) der großen Cult of Luna aus Umeå , Schweden.

Back to Chapel Town



Leave Me Here




Wednesday, 18 April 2007

Year Zero

Ich war eigentlich nie der große Fan von Konzeptalben. Zum einen kann so was ganz schön in die Hose gehen wenn man es nicht richtig anstellt und zum anderen finde ich, dass man vielleicht kurz damit Spaß haben kann aber wenn die Musik scheiße oder nur mittelmäßig gut ist, kann das Konzept auch noch so überragend sein. Die CD landet nach einer Woche im Regal und stirbt den elenden Verstaubungstod.

Jetzt kommen aber die Nine Inch Nails - bzw. Trent Reznor - daher und schmeissen eine neue Platte auf den Markt. Mein erster Gedanke war so was wie "Okay, ich werd vielleicht mal reinhören..". Ist recht gute Musik, die ich eigentlich ganz gerne höre, also warum nicht. Während des Hörens habe ich mir dann die eine oder andere Rezension durchgelesen und erfahren, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt. Das hat mich gar nicht weiter gejuckt bis zu dem Punkt, an dem das Szenario exakter beschrieben wurde: Amerika in 15 Jahren als totalitärer Staat, die Regierung mischt irgendwelche Drogen ins Wasser.. Verschwörung! Wow! Da ich eine große Vorliebe für utopische/dystopische Bücher habe, konnte das Album direkt schon mal die ersten Punkte sammeln.

Nach einigen Hördurchgängen fiel mir auf, dass auch die Musik auf dem Album einfach grandios ist. Zugegeben, beinahe hätte ich es mir nicht mal angehört, da ich die Single "Survivalism" eher nur lauwarm fand. Aber wenn man sich das Album am Stück anhört, gibt es eigentlich keinen Song, der richtig nervt oder schlecht ist. So weit, so gut. Das Konzept basiert auf einem interessanten Thema, die Musik ist gut, die CD ist thermo-irgendwas und es erscheint ein Hexcode wenn man sie oft genug abspielt oder wenn sie warm wird, mysteriös geleakte songs. Ganz schön abgefahren und echt viel Aufwand für so ein Album. Das gibts in der Zeit der lieblos zusammengeklatschten Plastik-pop Alben nicht oft. Wer da denkt "Mehr geht eigentlich kaum noch", liegt meilenweit daneben.

Trent Reznor liefert ein Gesamtkunstwerk ab, das absolut bis in jedes kleinste, verdammte Detail durchdacht ist und eine Komplexität aufweist wie es - ich nehme mir das jetzt einfach raus - ein Konzeptalbum oder überhaupt ein Album nie geschafft hat - Year Zero. Vielleicht gab es ja schon wirklich sehr Komplexe aber ich zweifele ganz stark an ob die in der Tat so komplex waren. Immerhin setzt sich Year Zero aus ungefähr 30 Internetseiten Schnitzeljagd zusammen und im Prinzip könnte man auch einen Roman á 1984 daraus entwickeln.

Hier mal ein Link zu einer Seite, die ziemlich ausführlich darüber berichtet was Year Zero genau ist und hier gibt es alles, was über Year Zero bisher herausgefunden wurde auf einer Wikipedia-mäßigen Seite. Es ist wahnsinnig!

Jedenfalls klappt mir die Kinnlade runter wenn ich das betrachte, was Trent Reznor auffährt. Es gibt ja die üblichen bösen Zungen, die behaupten, dass es offensichtlich nur eine Werbekampagne ist, die Albumverkäufe fördern soll. Aber bitte.. Ich denke nicht, dass NIN sowas nötig hätten und vor allem macht man keine Werbekampagne in so einem Umfang wenn man bereits eine große Fanbasis hat. Es ist eben so, wie Reznor es darstellt: Year Zero ist ein Gesamtkunstwerk. Den Vorwurf, dass er sich einem Thema bediene, welches recht abgegriffen sei und schon von x "Künstlern" behandelt wurde, muss Trent Reznor sich ebenfalls überhaupt nicht gefallen lassen, da

  1. das Thema eigentlich immer aktueller wird und
  2. vielleicht viele Künstler sich damit auseinandergesetzt haben, aber deren Auseinandersetzung neben Year Zero trotzdem nur wie ein Fliegenschiss auf der Windschutzscheibe eines Zehntonners aussieht.

Reznor holt zum absoluten Rundumschlag gegen die Gesellschaft, den Staat, die Medien etc. aus und trifft voll ins Schwarze. Es freut mich einfach zu sehen, dass es immer noch wirkliche Künstler gibt, die eine Message verbreiten wollen und Herzblut in ihre Kunst stecken. Dass es Kritiker gibt, die sich zu schade sind um das anzuerkennen und keine Gelegenheit auslassen um ein bisschen reinzutreten ist klar. So ist das eben immer mit großer Kunst. Art is resistance.


Monday, 2 April 2007

Playlist

Heute gibt es mal eine von mir zusammengestellte Playlist. Ich mache es zwar selten und finde die erstellten Listen nach zwei Hördurchgängen doch wieder scheiße, aber ich glaube, dass diese recht gelungen ist. Zumindest den gestrigen Abend, den sonnigen Tag heute und auch den heutigen Abend.

Die Songs sind eher elektronisch und/oder ruhige Songs. Also nicht viel mit schneidenden Gitarrenriffs und donnerndem Schlagzeug diesmal. Ich hab versucht auf die Klischee-Songs, die man in den Listen meistens findet, zu verzichten. Die Reihenfolge ist eigentlich auch keine besondere, mein Mp3-Player hat die Songs so geordnet und ich fand's auch recht angenehm so.
  1. A-ha - Take On Me
  2. Team Sleep - Ataraxia
  3. New Order - True Faith
  4. Xiu Xiu - Hello From Eau Claire (Gold Chains)
  5. Portugal.The Man - How The Leopard Got Its Spots
  6. Daft Punk - Aerodynamic
  7. Royksopp - Eple
  8. Radiohead - Everything In Its Right Place
  9. Phoenix - Too Young
  10. Air - Sexy Boy
  11. Pantha Du Prince - St.Denis bei Licht
  12. Paul Mccartney - Vanilla Sky
  13. Patrick Wolf - Accident Emergency
  14. Massive Attack - Teardrop
  15. The Notwist - Pick Up The Phone
  16. Kinski - Schedule For Using Pillows & Beanbags
  17. Thom Yorke - Black Swan
  18. dEUS - If You Don't Get What You Want
  19. 13 & God - Perfect Speed
  20. Moby - Southside
  21. The Notwist - This Room
  22. Air - Mer Du Japon
  23. The Notwist - Consequence
  24. Nine Inch Nails - La Mer
  25. Portishead - Glory Box
  26. Crazy Town feat. Jay Gordon - Black Cloud
  27. Deichkind - Limit ( :D )
  28. Depeche Mode - Never Let Me Down Again
  29. Grizzly Bear & The Knife - Knife/Heartbeats
  30. Rob D. - Clubbed To Death (Kurayamino Mix)
  31. Romance - Paris Is Burning

Sunday, 1 April 2007

Laut.de und Pocket Symphony

Manchmal frage ich mich wirklich anhand welcher Kriterien die Punkte bei laut.de verteilt werden. Ihr wisst schon, laut.de, diese Internetpräsenz, die sich selber anscheinend für das Non plus ultra in Sachen Musikrezensionen hält und natürlich auch absolut nichts mit Mainstream am Hut hat. Ja, genau! Das gleiche laut.de, das eine eigene Klatsch und Tratsch Ecke eingerichtet hat und auch regelmäßig über Britneys neue Frisur, die Killerpilze oder Tokio Hotel berichtet. Natürlich immer mit einem kritischen und zynischen Unterton! Natürlich..

Man kann im Prinzip auch noch drüber hinwegsehen, dass Platten, die unter das Etikett 'Metal' fallen generell eher nicht über das Mittelmaß der 3 Punkte hinauskommen. Metal ist vermutlich einfach nicht mehr so "in". Zugegeben, die Reviews sämtlicher Scooter Alben sind schon sehr amüsant zu lesen. Wenn man einfach mal aussen vor lässt, dass diese absolut reißerisch geschrieben sind und jegliche Objektivität vermissen lassen (Ja, selbst Musiker wie Scooter hätten das verdient ;) ). Kritisch wird es allerdings wenn der Rezensent offensichtlich Vorurteile gegen die Band hegt, deren Album er bewerten soll. Und das noch nicht einmal zwingend wegen ihres musikalischen Schaffens (z.B. Slipknot und ihre Masken).

Dann gibt es natürlich noch die "früher-war-alles-besser" und "Band x kommt an ihr Album y mit dem neuen Album z überhaupt nicht heran". So bei Pocket Symphony des französischen Duettes Air. Dass Moon Safari ein Überalbum ist, dürfte eigentlich klar sein. Und vielleicht zieht Pocket Symphony im direkten Vergleich den Kürzeren. Aber um Himmels Willen.. Muss man deswegen gleich bei jedem neuen Album schreiben, dass Moon Safari besser war und ständig diese nervtötenden Vergleiche ziehen? Vielleicht sollten Air ja direkt einen Aufkleber auf jeder neuen CD aufbringen "New Air Album! Unfortunately not quite as good as Moon Safari..".. Vielleicht sollte man auch mal in Betracht ziehen, dass Air sich nicht unbedingt ins Studio setzen und sich die Köpfe darüber zerbrechen, wie sie es denn jetzt anstellen könnten ihren Erstling zu überbieten.

Wie dem auch sei. Das neue Air Album hat mit Sicherheit einen Punkt zu wenig bekommen (nur mittelmäßige 3) und nachdem ich mir das Review durchgelesen hatte, wurde mir auch noch die letzte Motivation geraubt es hören zu wollen. Zum Glück habe ich es aber doch getan und ein schönes Album entdeckt, welches zudem noch einen Übersong enthält (Mer du Japon) und eine der neueren Platten ist, die mich eben nicht nach zwei Durchgängen langweilt. Auch wenn laut.de nicht müde wird es zu zerpflücken und aufzuzeigen wie abgedroschen die einzelnen Elemente doch seien und wie oft man das alles schon gehört hätte.

Wenn Schulen die Lust am Lesen zerstören, dann macht laut.de das Gleiche mit der Lust am Musik hören.

Monday, 19 March 2007

Woche 11

Tjoa, Woche 11 kommt etwas spät aber Album der Woche war eh wieder "Witness" (wie auch Woche 12) . Ehrlich gesagt, finde ich im Moment keine Motivation jede Woche - regelmäßig - immer und immer wieder Meine Top 5 Alben, Songs usw. zu präsentieren und das beste Album kurz vorzustellen. Es ist wirklich nicht das Wahre.

Das ist jetzt aber auch kein Abgesang für audioflush. Irgendwie wird's hier sicher weitergehen. Ich vermute, dass die Einträge ab jetzt nicht mehr regelmäßig kommen sondern wenn ich Zeit und Lust habe. Die Form wird sicherlich so auch nicht weiter bestehen bleiben, weil es einfach zu monoton ist und mir auch nicht zwingend immer Spaß macht. Viel mehr wird audioflush. wahrscheinlich zu einem Blog umfunktioniert, in dem es um Musik allgemein geht. Dabei kann es natürlich auch vorkommen, dass hier immer mal wieder ein Album vorgestellt wird.

Also lasst euch überraschen und klickt bald mal wieder rein.

Mantas